ACO-ASSO Arbeitsgruppen-Treffen „Thorakale
Malignome“
8. Juni 2007, Graz
8. Juni 2007, Graz
CARINA-Resektion

M. Perelman
Tumoren der Trachea sind sehr selten, und zu 50 % im unteren Drittel einschließlich der Bifurkation lokalisiert. Zu den benignen Raumforderungen zählen Papillome, pleomorphe Adenome, Histiozytome etc., zu den maligne Plattenepithel- und adenoid-zystische Karzinome. Malignome der Carina werden als T4 klassifiziert. In Frühstadien – ohne mediastinalen Lymphknotenbefall – ist eine kurative Resektion anzustreben, die gegenüber palliativen Eingriffen ein verbessertes Überleben zeigt. Carinaresektionen weisen eine Mortalität um die 16 %, und eine Anastomosen-Komplikationsrate von 15 % auf. Je nach Lokalisation und Ausdehnung stehen verschiedene Resektions- resp. Rekonstruktionsverfahren zur Verfügung. Exaktes Staging, eine strenge Indikationsstellung, eine enge Kooperation Chirurg – Anästhesist und eine intensive postoperative Betreuung/Nachsorge sind wichtige Voraussetzungen für diese Eingriffe an spezialisierten Zentren.
Dr. A. End
Abt. f. Herz-Thoraxchirurgie
Medizinische Universität Wien – AKH
A-1090 Wien, Währinger Gürtel 18-20
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