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KORPUSKARZINOM

Von
P. Sevelda, S.F. Lax, G. Breitenecker, P. Lukas

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4. VORSORGE – FRÜHERKENNUNG – ZYTOLOGIE

Im Gegensatz zum Zervixkarzinom steht für das Korpuskarzinom derzeit kein genügend empfindliches Untersuchungsverfahren als Screening-Methode für die Früherkennung zur Verfügung. Da sehr frühzeitig Symptome in Form pathologischer Blutungen auftreten und mehr als 75 % der Endometriumkarzinome im Stadium I diagnostiziert werden, wurde die Notwendigkeit einer Screeningmethode verschiedentlich in Frage gestellt. Epidemiologische Untersuchungen haben außerdem gezeigt, daß ein Screening nach Korpuskarzinom keinen Einfluß auf die Mortalität hat.

Der routinemäßige Zervixabstrich (Zervixzytologie) erbringt nur bei 30-50 % der Fälle mit Endometriumkarzinom ein positives Ergebnis, sodaß diese Methode für ein Screening nicht empfindlich genug ist. Methoden zur Gewinnung von Zellmaterial aus dem Uteruscavum sind derzeit nicht für ein Screening zu empfehlen, da sie einerseits durchaus als invasiv zu betrachten sind, andererseits in bis zu 40 % das Material nur eingeschränkt beurteilt werden kann.

Eine steigende Bedeutung kommt der Vaginosonographie und Hysteroskopie in der Früherkennung von Vorstufen und der diagnostischen Abklärung des Endometriumkarzinoms zu. Ein wichtiger Parameter ist dabei die Endometriumdicke, die auf proliferative Veränderungen hinweist.


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