Deutsche Versionenglish version
Impressum
Kontakt
Sitemap
Members

ZERVIXKARZINOM

Von
P. Sevelda, S.F. Lax, G. Breitenecker, P. Lukas

[Inhalt] [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [Statistik]


1. EPIDEMIOLOGIE

Das Zervixkarzinom ist nach wie vor eines der häufigsten Karzinome der Frau. In den mitteleuropäischen Ländern beträgt die Inzidenz (jährliche Neuerkrankungsrate) invasiver Karzinome etwa 25/100.000, die Mortalität etwa 10-15/100.000. Knapp die Hälfte aller Genitalkarzinome sind Zervixkarzinome. Der Altersgipfel für das klinisch invasive (= klinisch makroskopisch erkennbare) Karzinom liegt um das 60. Lebensjahr. Frühstadien werden jedoch schon bei jungen Frauen gefunden (Maximum zwischen dem 45.und 54.LJ), präinvasive Vorstadien zeigen sich mit zunehmender Häufigkeit auch bei sehr jungen Frauen (Carcinomata in situ 35.-44.LJ, Dysplasien 25.-34.LJ). Seit der Einführung zytologischer Screeningprogramme Anfang der 70er Jahre ist die Mortalität des Zervixkarzinoms um etwa 60% zurückgegangen (in Österreich von ca. 900 Todesfällen im Jahre 1971 auf etwa 350 Todesfälle im Jahre 1991). Der Anteil der fortgeschrittenen Stadien hat in diesem Zeitraum ständig abgenommen, sodaß heute ca. 2/3 aller invasiven Zervixkarzinome im Stadium I diagnostiziert werden.


[Inhalt] [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [Statistik]