| Tabelle 1. TNM-Klassifikation
(UICC und FIGO 1997) für das Zervixkarzinom |
| T - Primärtumor |
| TNM |
FIGO |
|
| TX |
|
Primärtumor kann nicht beurteilt werden |
| T0 |
|
Kein Anhalt für Primärtumor |
| Tis |
0 |
Carcinoma in situ |
| T1 |
I |
Zervixkarzinom beschränkt auf den Uterus
(die Ausdehnung auf das Corpus uteri sollte unbeachtet
bleiben) |
| T1a |
IA |
invasives Karzinom, ausschließlich mikroskopisch
diagnostiziert; alle makroskopisch sichtbaren Läsionen
- sogar mit oberflächlicher Invasion - werden als T1b/Stadium
IB klassifiziert |
| T1a1 |
IA1 |
Tumor mit einer Stromainvasion von 3 mm
oder weniger und 7.0 mm oder weniger in größter horizontaler
Ausdehnung |
| T1a2 |
IA2 |
Tumor mit einer Stromainvasion von mehr
als 3.0 mm, aber nicht mehr als 5.0 mm und 7.0 mm oder
weniger in größter horizontaler Ausdehnung 1 |
| T1b |
IB |
Klinisch (makroskopisch) sichtbare Läsion,
auf die Zervix beschränkt, oder mikroskopische Läsion
>T1a2/IA22 |
| T2 |
II |
Zervixarzinom infiltriert jenseits der
Gebärmutter, aber nicht bis zur Beckenwand und nicht bis
zum unterenDrittel der Vagina |
| T2a |
IIA |
Karzinom ohne Infiltration des Parametriums |
| T2b |
IIB |
Karzinom mit Infiltration des Parametriums |
| T3 |
III |
Zervixkarzinom breitet sich bis zur Beckenwand
aus und/oder erreicht das untere Drittel der Vagina und/oder
verursacht eine Hydronephrose oder stumme Niere |
| T3a |
IIIA |
Tumor befällt unteres Drittel der Vagina,
keine Ausbreitung bis zur Beckenwand |
| T3b |
IIIB |
Tumor breitet sich bis zur Beckenwand aus
und/oder verursacht Hydronephrose oder stumme Niere |
| T4 |
IVA |
Tumor infiltriert Schleimhaut von Blase
oder Rektum und/oder überschreitet die Grenzen des kleinen
Beckens3 |
| M1 |
IVB |
Fernmetastasen |
Anmerkung:
- Die Stromainvasion des Tumors sollte von der Basis
des Epithels aus nicht mehr als 5.0 mm betragen. Die
Invasionstiefe ist definiert als maß der Tumorausdehnung,
gemessen von der Epithel-Stroma-Grenze einer nahen
oberflächlichen dermalen Papille bis zum tiefsten
Punkt der Invasion. Invasion von Gefäßen (Venen oder
Lymphgefäßen)beeinflußt die Klassifikation nicht.
- Nur mikroskopisch erkennbare Läsionen, die größer
als T1a2/IA2 sind (Stromainvaion mehr als 5 mm in
der Tiefe oder mehr als 7 mm in horizontaler Ausdehnung)
sollen als T1b1/IB1 klassifiziert werden
- Das Vorhandensein eines bullösen Ödems genügt nicht,
um einen Tumor als T4 zu klassifizieren
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| N - Regionäre Lymphknoten |
| Die regionären Lymphknoten
beinhalten die paracervicalen, parametranen, obturatoria,
iliaca externae, interna und communis, präsacrale und
sacrale Lymphknoten. Ein Befall der paraaortalen Lymphknoten
wird als Fernmetastase angesehen und als Stadium M1 oder
IVb nach FIGO klassifiziert. Die Zahl der befallenen,
der entfernten Lymphknoten und der Lymphknotenstationen
sollte angegeben werden |
| NX |
|
Regionäre Lymphknoten können nicht beurteilt
werden |
| N1 |
|
Keine regionären Lymphknotenmetastasen |
| N2 |
|
Regionäre Lymphknotenmetastasen |
| M - Fernmetastasen |
| MX |
|
Fernmetastasen können nicht beurteilt werden |
| M0 |
|
Keine Fernmetastasen |
| M1 |
|
Fernmetastasen |
| pTNM: Pathologische Klassifikation |
| Die pT-, pN- und pM-Kategorien
entsprechen den T-, N- und M-Kategorien. |
| pN0 |
|
Regionäre Lymphadenektomie und histologische
Untersuchung üblicherweise von 6 oder mehr Lymphknoten |