
ACO-Manual der chirurgischen Krebstherapie
Peter Steindorfer, Graz
Springer Verlag Wien-New York 1990
"Die Arbeitsgemeinschaft für Chirurgische Onkologie (ACO) der Österreichischen Gesellschaft für Chirurgie besteht jetzt seit dem 28. Janner 1983 und hat sich durch die Aktivitäten ihrer Arbeitsgruppen bereits einen renommierten nationalen und auch internationalen Ruf erarbeitet. Durch das große Interesse nicht nur der chirurgischen Disziplinen an der Mitarbeit in der Gesellschaft konnte der Mitgliederstand seit dem Erscheinen des letzten Manuals im Jahre 1984 nahezu verdreifacht werden. Mannigfaltig sind auch die Aktivitaten anderer onkologischer Disziplinen, die durch ihre kooptierte Mitgliedschaft den interdisziplinären Stellenwert der Gesellschaft nur unterstrichen haben.
Der Ausbau der Kooperation mit internationalen onkologischen Gesellschaften und Arbeitsgemeinschaften hat deutlich gemacht, daß das alljährlich stattfindende "ACO-Schwerpunktsymposium" bereits einen weit über die Grenzen Österreichs hinausgehenden guten Ruf in der onkologischen Fachwelt genießt. Die Verbesserung des Wissensstandes und die Hebung und Aktualisierung des onkologischen Standards war ja eines der zentralen Anliegen dieses Symposiums, das bereits (durch die Zahl der Teilnehmer belegt) zum "onkologischen Pflichttermin" für viele nicht nur inländische Chirurgen avanciert ist.
Ebenso hat das Erscheinen des ersten Manuals der Chirurgischen Krebstherapie im Jahre 1984, das ja an alle niedergelassenen Ärzte Osterreichs kostenlos ausgesendet wurde, den Wissensstand der niedergelassen Ärzte hinsichtlich der Therapie onkologischer Patienten deutlich verbessert. Dementsprechend war auch das Echo aus den Kreisen der niedergelassenen und in Ausbildung stehenden Ärzte. Durch diese Weitergabe aktuellen Wissens in dieser Form konnte auch die Kooperation der in der Praxis stehenden Kollegen mit den verschiedenen onkologisch tätigen Zentren und Abteilungen verbessert werden. Andererseits wurde dadurch auch der Leiter einer kleineren chirurgischen Abteilung ermutigt, sich mit dem onkologischen Patientenkollektiv nach einem gewissen Leitfaden auseinanderzusetzen und hatte auch auf diese Weise die Bestätigung der Korrektheit seiner Arbeitsleistung....."
Univ.-Prof. Dr. P. Steindorfer
Graz, im Jänner 1990