Prim. Univ.-Prof. Dr. Peter STEINDORFER

Ehrenmitglied

Vorstand der Chirurgischen Abteilung am LKH Graz West
Göstingerstr. 22
A-8020 Graz

Tel.: 0316/5466 -4112
Fax: 0316/5466 -74112
E-Mail: peter.steindorfer@lkh-grazwest.at


AUSBILDUNG

02.05.1949 Geboren Klagenfurt
1967 Immatrikulation an der Karl-Franzens-Universität Graz und Inskription für die Studienrichtung Medizin
1970-1974 Tätigkeit als Demonstrator am Physiologischen Institut der Medizinischen Fakultät Graz (Vorstand: Univ.Prof.Dr.Th.Kenner)
2.7.1974 Promotion zum „Doktor der gesamten Heilkunde“
1974-1980 Facharztausbildung an der Unversitätsklinik für Chirurgie zum Facharzt für Chirurgie
1984 Habilitation für das Fach Chirurgie
1989 Verleihung des Titels eines Außerordentlichen Universitätsprofessors durch den Wissenschaftsminister und Bundespräsidenten
1992-1995 Leiter des „Departments für Experimentelle Chirurgie und funktionelle Onkologie“
Seit 1.1.1996 Vorstand der 2.Chirurgischen Abteilung des LKH-Universitätskliniken GRAZ

DIVERSE FUNKTIONEN, MITGLIEDSCGAFTEN IN WISSENSCHAFTLICHEN ORGANISATIONEN

1976-1994 Vertreter des Mittelbaus im Fakultätskollegium der Medizinischen Fakultät der Karl Franzens Universität Graz. Seit dieser Zeit auch gewählter Vertreter des Mittelbaus der Klinikkonferenz der Univ. Klinik für Chirurgie.
1979-1995 Leiter der Mamma- und Nachsorgeambulanz
1981 Gründungsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Chirurgische Onkologie (ACO) der Österreichischen Gesellschaft für Chirurgie und dauerndes Mitglied, sowie Vorstandsmitglied dieser Gesellschaft.
1985-1987 Leiter der Arbeitsgruppe Mammakarzinom der ACO
1985 Wahl zum Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Senologie
1988-1990 Präsident der ACO
Seit1990 Mitglied der Kooperativen Studiengruppe Mamma- und Colorektales Karzinom (COSTMAC)
1991-1997 Präsident der „Steirischen Krebsgesellschaft“ und Leiter der „Österreichischen Krebshilfe Steiermark“.
Seit 1991 Vorstandsmitglied der Österreichischen Krebshilfe, sowie Vorstands- und Kuratoriumsmitglied des „Fonds Kampf dem Krebs“
1992 Institutionalisierung eines interdisziplinären Arbeitskreises „Mammakarzinom“ gemeinsam mit der Klinischen Abteilung für Onkologie(Leiter: Univ.Prof.Dr. H.Samonigg)
Seit 1994 Vorstandsmitglied der „Österreichischen Gesellschaft für Chirurgische Forschung“

WISSENSCHAFTLICHE TÄTIGKEIT

Unter den über 300 Vorträgen, Publikationen, Vorträgen, Vorsitzen bei nationalen bzw. internationalen Kongreßveranstaltungen seien folgende hervorgehoben:

Teilnahme an der ersten gesamtösterreichischen klinischen Adjuvansstudie Mammakarzinom (Studienleiter: R. Margreiter, Innsbruck).
1983 Aufbau einer Arbeitsgruppe für chirurgische Onkologie an der Univ.Klinik für Chirurgie in Graz und seitdem Leiter dieser Arbeitsgruppe. Im selben Jahr Aufbau einer Hyperthermie-Behandlungs- und Forschungseinheit und Beginn mit der ersten Tiefenhyperthermie in Europa.
1988 Eingeladener Referent und Chairman am „International Congress of Hyperthermic Oncology“ in Kyoto
Mai 1989 Veranstalter und Chairman des internationalen Symposiums „Hyperthermia in Clinical Oncology“.
September 1989 Tagungspräsident und Veranstalter der 6. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Senologie mit internationaler Beteiligung.
Seit 1989 Co-Editor der „Acta Chirurgica Austriaca“ und Neugestaltung sowie Internationalisierung des Journals.
1990 Herausgeber des „Manuals der Chirurgischen Krebstherapie“ im Springer Verlag (ISBN3-211-82202-X).
1992-1995 Mitentwicklung eines Krebspräventionsprogrammes für die Bevölkerung der Steiermark.
1992-1995 Mitentwicklung eines Pilotprojektes des ersten „Steirischen Krebsregisters“ (SKR) in gemeinsamer Arbeit mit dem Institut für Medizinische Statistik und Informatik.
1992 Herausgabe des Themenheftes „Präkanzerosen im Gastrointestinalbereich“ in der Zeitschrift „Chirurgische Gastroenterologie mit interdisziplinären Gesprächen“ Kager Verlag.
1992 Herausgabe des Themenheftes „Hyperthermia in Clinical Oncology“ in der Zeitschift Acta Chirurgica Austriaca
1994 Beginn mit 2 interdisziplinären und interinstitutionellen Forschungsprojekten über Drittmittel mit dem Schwerpunkt Onkolgie (beteiligte Institutionen: Inst.f.Pharmazeutische Chemie, Leiter: Univ.Prof.Dr.Kosatko, Inst.f.Biochemie, Leiter:Univ.Prof.Dr.Esterbauer, Inst.f.Funktionelle Pathologie, Leiter: Univ.Prof .Dr.Schauenstein, Inst.f.Pathologie und Pathol.Anatomie, Leiter Univ.Prof. Dr. H.Denk.
1995 Faculty Board Member of the Symposium „Hyperthermia in Clinical Oncology“ in Delft
1996 Tagungspräsident der 13.Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Senologie in Graz.

STUDIENAUFENTHALTE

1982 Studienaufenthalt in den USA (Univ.of Utah, SLC; Health Science University, Portland, OR; Presbyterian Hosp. Denver, COL; Univ.of Loma Linda, CAL, Stanford Medical Centre, Div.for Radiation Oncology, Stanford University, Palo Alto;CAL) zum Zweck des Erlernens der Hyperthermietechnik. Teilnahme am Einschulungskursus der BSD-Medical Corp. Salt lake City, Utah, für Mikrowellenhyperthermie.
1984 USA-Aufenthalt und Visiting Professor am Kenneth-Norris Cancer Centre, Div.for Radiation-Oncology (Chairman: Prof.Z.Petrovich) der University of Southern California (USC).
1984 Teilnahme am Trainingskursus für „Stapling-techniques in Surgery“ Newark, US-Surgical Corp., und Kurzbesuche an verschiedenen Spitälern und am Deptm. for Surgery der Yale University zur praktischen Erfahrung im Bereich der Staplerchirurgie
1986 Studienaufenthalt in den USA (Stanford University, University of Southern California) im wissenschaftlichen Bereich der onkologischen Hyperthermiebehandlung.